Warum EAutos im Moment noch schlechter sind als Verbrenner!!!!

https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/56725
Der Strom für E-Autos wird ein dreckiger Strom sein, weil die grüne Infrastruktur weder vorhanden ist noch angemessen nachgezogen werden kann… Der Energiemix wird sich daher für den zusätzlich zu verbrauchenden Strom für die E-Autos auf fossile Energien konzentrieren (müssen)!
Und darüber hinaus – ein wichtiger Nebensatz in dem Artikel lautet:
„… und wir haben beim E-Auto noch nicht die Batterieherstellung, die Schnellladeverluste, den nötigen Ausbau der Infrastruktur oder den Winterbetrieb berücksichtigt.“
Die Rechnung „Wie viel CO2 entsteht bei der Produktion eines E-Auto und wie viel bei einem Verbrenner PKW?“ ist sachlicher Unsinn und aus Werbegründen zu kurz gegriffen. Wenn man ehrlich damit umgehen würde, dürfte kein E-Auto eine Zulassung in Deutschland erhalten, da es von der Umweltbilanz (und die CO2 Bilanz ist nur ein Teil davon) ein SUPER-GAU. Das glauben grüne Ökospinner nicht, ist aber so. Warum?
PRODUKTION AKKU
Die Produktion der Akkus ist so umweltschädigend und fällt nicht in die oft genannte CO2 Rechnung, weil es hier um Zerstörung von Regenwald, Grundwasservorkommen und Tieren samt ihrer Habitate geht. Dann klingt die CO2 Bilanz besser, ist aber in Wahrheit eine Vollkatastrophe.


LADEINFRASTRUKTUR
Dann reden wir mal übers Laden. Für das Laden wird eine Infrastruktur gebraucht, die weitaus flächiger ist als Tankstellen. Aus er Industrie wissen wir: Zentral = effizient. verteilt = aufwändig. Warum dann also eine flächige „Tankstellenstruktur“ statt wie bisher einer zentralen? Weil das Laden so lange dauert. Was ist die Folge? 20-30 Mio Ladepunkte in der ganzen Republik bis in die entlegensten Ecken.
Wie ist die CO2 Bilanz einer Ladesäule (samt Einspeisung, Bedienpanel, Ladekabel, Internetanschluss, Verkleidung, Display, usw) und wie viele Ladezyklen macht diese, bis sie wieder abgebaut wird weil alt oder defekt? Wie viele Tankvorgänge hingegen macht eine Tankstellensäule konventionell? Was kostet zukünftig die Instandhaltung dieser ganzen Säulen? Da brennt auch mal ne Platine durch, ein Display geht kaputt oder es rammt jemand so nen Ladepunkt. Was ist mit Vandalismus? Ein gutes Beispiel dafür, was mit „unbeaufsichtigter Infrastruktur“ passiert sind Verkehrsschilder, Strassenbegrenzungspfosten und E-Scooter. Für jede defekte und kaputt gemachte Säule fährt dann also bald ein Techniker raus. Wie viele Techniker samt Reparatur-Van brauchen wir für 20 Mio Ladepunkte? Werden schon ein paar Tausend Leute sein, die die gesamte Fläche der Republik abtingeln, Tag für Tag – wie ökologisch wertvoll.
Bei einem Technologiewechsel der Säulen wird diese dann abgebaut und neu gemacht an 20-30 Mio Ladepunkten? CO2 Bilanz für einmal 20-30 Mio Ladepunkte erneuern ist wie hoch? Richtung: einige wenige Tankstellen instandhalten, unterhalten und ggfs. durch Austausch komplett udpaten ist einfacher, diese sind hier weitaus effizienter und umweltschonender.


NETZE
Wie steht es mit den Netzen? Jedes E-Auto ist vom Verbrauch ein kleines Haushalt mit ca. 3000 kwh pa. Wären unsere Leitungsnetze für 20 Mio oder 30 Mio weitere „fiktive Haushalte“ ausgelegt? Nein, sind sie nicht. Es müssen Strassen aufgerissen werden. Leitungen neu gelegt oder Querschnitte erweitert, zentrale Stromverteilpunkte ausgebaut werden. CO2 Bilanz für die Bauvorhaben, die Herstellung von Kabeln, dem Ausbau der Netzverteiler? Dazu kommen Netzverlust auf dem Weg vom Erzeuger zum Akku. Wie hoch sind die gleich nochmal? ca. 6% der Nennleistung gehen im Netz verloren, das nennt man Übertragungsverluste.


LADEVERLUSTE, STANDVERLUSTE
Im Gegensatz zum Akku verliert ein Tank nur minimalst Sprit wenn er steht. Die Verluste sind nicht nennenswert. Beim Akku ist dies anders. Standzeiten sind Verlustzeiten und auch beim Übertragen des Stroms in den Akkus sind nennenswerte Verluste zu verzeichnen. Der Strom, der aus der Steckdose kommt, kommt im Akku nicht an.
Im extremsten Fall liegt der Ladeverlust laut ADAC bei bis zu 25 Prozent der kompletten Akkuladung – das ist viel. Diese Energie ist komplett verloren und kommt überhaupt nicht im E-Auto an, vergleichbar mit Treibstoff, der oben den Tank statt hinein gegossen wird.


AKKU-ENTSORGUNG
welche Bilanz hat eine Akkuentsorgung vs. einem Metallmotor? Beim einen lassen wir das Öl ab, das können wir schon recht gut aufbereiten / entsorgen. Wie steht das mit Akkus? Welche Energie wenden wir dort auf? Was bleibt als Sondermüll? Wie kriegen wir die ohne Explosion zukünftig aus Autos ausgebaut? Bei den Vergleichen, die die Herstellung beider Autos vergleichen, geht dieser Aufwand regelmässig unter. Er wird zugunsten des E-Autos komplett (teils bewusst) vernachlässigt. Aber im Zweifel wird sich irgendwo auf der Welt ein „Verwerter“ finden, der wie bei den gelben Säcken dann dafür unterschreibt, dass er fachgerecht entsorgt, dafür ein paar Dollar bekommt und die Sachen nachher wie beim gelben Sack oder Altreifen auf irgendwelche wilden Deponien in der Wüste oder gleich ins Meer verklappt. Aus den Augen aus dem Sinn macht aber die Umweltbilanz auch nicht besser. Dann ist man zwar nach deutschem Maßstab und vor seinen Freunden ein E-Hipster, aber in Sachen Planet Erde in Wahrheit doch bloss ne Umweltsau.


BRANDSCHUTZ
Unfälle passieren, wie steht es mit dem Brandschutz? Was emmitiert ein brennendes E-Auto mit einem abfackelnden Lirhium Akku? Bis auf den Motor / Akku sind die Autos baugleich. Es brennt ne Menge Kabel, Plastik, ein paar Lacke und Harze.
Das E-Auto hat hier mit dem zusätzlichen Akku nicht die Nase vorn.
Soll ich jetzt noch was zu Winter schreiben? Nee, ich denke, es waren genug Argumente….
Fazit: Wer also den STERN-TV Vergleich bringt, das E-Auto liegt mit dem Diesel nach 130.000 km gleich auf, der lügt oder ist dumm und weiss es nicht besser. Ich hoffe, die Leute, die sich mit ihrem Tesla oder E-Up ein Märchen erzählen lassen oder anderen diese Märchen erzählen sind nach diesem Beitrag etwas schlauer. Mich kotzt dieses Terra-X-Lesch-Halbwissen-Nachblabbern langsam an. E-Autos sind alle wie sie fahren kein Gewinn für die Umwelt. E-Fuels sind die Zukunft und der Verbrenner ist ein totgesagtes Konzept, dass am Ende „als Mobilität in der breiten Fläche“ die Oberhand behalten wird, weil die Vorteile schlicht überwiegen. E-Autos werden nur in einer Niesche eine Berechtigung haben.

Sehr schön geschrieben und auf Facebook gefunden. War mir zu schade um es im Wust der hirnlosen Kommentare untergehen zu lassen.